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25 Jahre IFZ - Eine Erfolgsgeschichte (17.5.2013)


Beiträge für eine sozial- und umweltverträgliche Technikgestaltung

Am Beginn der Beginn der Festveranstaltung stand ein von Jürgen Suschek-Berger , stellvertretender Leiter des IFZ, und Günter Getzinger , Vorstand des Instituts für Technik- und Wissenschaftsforschung an der AAU Klagenfurt, gemeinsam präsentierter exemplarischer Überblick über die Geschichte, die Forschungsschwerpunkte und die methodischen Zugänge des IFZ.

Für das IFZ, das ursprünglich aus einer studentischen Initiative von sechs Studierenden an der TU Graz hervorgegangen ist, die sich um das Thema „Soziale Technik – sozial- und umweltverträgliche Technikgestaltung“ gruppiert hat, und jetzt den Grazer Standort des Instituts für Technik- und Wissenschaftsforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt | Wien | Graz bildet, hat sich der Anspruch der Gestaltbarkeit der Technik als tragfähiges Konzept erwiesen. Anhand von fünf so genannten Leuchtturm-Projekten wurde gezeigt, wie versucht wird, diesem Anspruch gerecht zu werden.

Was am Anfang noch mit sehr viel idealistischem Weltveränderungswillen und Ungewissheit über die Tragfähigkeit der Ideen begonnen hat, hat sich in 25 Jahren zu einer etablierten, national und international gut vernetzten Forschungseinrichtung weiter entwickelt, gefestigt genug, um in einem hoch professionalisierten Umfeld mit seinen vielfältigen Anforderungen erfolgreich bestehen zu können. Das wäre nicht möglich gewesen ohne die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Graz und das Land Steiermark.

Die Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Forschungsprojekte in den vier ForschungsbereichenEnergie & Klima “, „Frauen – Technik – Umwelt “, „Neue Biotechnologien “ und „Ökologische Produktpolitik “ zeigt nicht nur, dass das IFZ auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene gut vernetzt ist, sondern dass dem IFZ bei seiner Forschung neben der Inter- und Transdisziplinarität das Einbeziehen der Betroffenen und der Stakeholder und damit das Einbeziehen des impliziten Wissens nicht-wissenschaftlicher Akteure und Akteurinnen ein besonderes Anliegen ist. Mit seiner forschungsgeleiteten Lehre zu Themen im Spannungsfeld von Technik, Gesellschaft und Umwelt ergänzt das IFZ das Lehrangebot der Grazer Universitäten. Das IFZ bietet auch ein eigenes DoktorandInnen-Kolleg für Technik- und Wissenschaftsforschung an und betreut Abschlussarbeiten.

Damit wird deutlich, dass das IFZ nicht nur Wissen schafft, sondern das Wissen auch verbreitet und wirksam werden lässt.

Mit den Aktivitäten des Institute for Advanced Studies on Science, Technology and Society (IAS-STS) hat sich das IFZ auf die globale Landkarte gesetzt, ist zum Zentrum eines interkontinentalen Netzwerks geworden. Seine heuer bereits zum 12. Mal stattfindende zweitägige Conference: Critical Issues in Science and Technology Studies bildete auch den wissenschaftlichen Rahmen für die Jubiläumsfeier.


Freundliche Grußworte

Von allen Festrednern wurden nicht nur die hervorragenden Leistungen gewürdigt, sondern dem IFZ auch bescheinigt, dass es nicht nur von Beginn an mit seinen damals neuen Fragestellungen und methodischen Zugangsweisen, sondern auch für die Zukunft seine Berechtigung hat und unverzichtbar ist.
Nicht nur die freundlichen Grußworte der VertreterInnen von Politik, Verwaltung und Wissenschaft, sondern auch der große Andrang der Gäste und die Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste (u. a. Altbürgermeister Alfred Stingl, ohne den es das IFZ gar nicht geben würde, Stadträtin Lisa Rücker, Landtagsabgeordnete Alexia Getzinger und der Rektor der FH Joanneum, Karl Peter Pfeiffer) stellen die große Anerkennung und Wertschätzung unter Beweis, die dem IFZ als interdisziplinäre Forschungseinrichtung und als verlässlicher Kooperationspartner entgegengebracht wird.

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