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Energiearmut (11.01.2012)

Ursachen, Folgen und Wege zu ihrer Bekämpfung

© birgitH/PIXELIO

In Graz sind ca. 40.000 EinwohnerInnen armutsgefährdet. Energiearmut hat für die betroffenen Haushalte und die in ihnen lebenden Menschen vielfältige negative Folgen:

Das Beheizen einer Wohnung auf ein behagliches Temperaturniveau ist gerade bei schlechtem wärmetechnischem Zustand mit hohen Kosten verbunden. Hohe Energiekosten und geringes Haushaltseinkommen führen dazu, dass elektrisch betriebene Geräte oft veraltet und ineffizient sind, den Kauf neuer, effizienterer Geräte lässt das Haushaltsbudget aber nicht zu – was wiederum zu überhöhten Energiekosten führt.

Schwierigkeiten bei der Bezahlung von Energierechnungen können zu empfindlich hohen Zusatzkosten führen: Mahngebühren, Kosten für den Einbau von PrePayment-Zählern und deren Wiederausbau. Derartige Zähler, die lediglich den Verbrauch jener Energiemenge zulassen, die im Voraus bezahlt wurde, stellen eine soziale Stigmatisierung ihrer NutzerInnen dar.

Energiearmut ist in Österreich bislang noch unzureichend erforscht. Ein Artikel von Günter Getzinger und Thomas Berger illustriert Ursachen und mögliche Ansatzpunkte zu ihrer Bekämpfung. Mehr lesen.  

Getzinger, Günter & Berger, Thomas (2011). Energiearmut: Ursachen, Folgen und Wege zu ihrer Bekämpfung. In: Landesenergieverein Steiermark (Ed.), Heading towards a sustainable energy future. A summary of scientific papers in memoriam Manfred Heindler, Graz.





Lesetipp: Thomas Berger: "Energiearmut: Eine Studie über Situation, Ursachen, Betroffene, AkteurInnen und Handlungsoptionen",  2011

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