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Innovationen in der nachhaltigen Beschaffung (19.10.2011)

Über 100 TeilnehmerInnen informierten sich am 5. Oktober bei der Konferenz „Nachhaltige Beschaffung in Aktion“ über neueste Entwicklungen der nachhaltigen Beschaffung. Die Themen umfassten neue Produkte, Methoden und Hilfsmittel wie zum Beispiel:


  • Elektrofahrzeuge und schadstoffarme Materialien für den Innenausbau
  • Berechnung der Total-Costs-of-Ownership als Grundlage für Beschaffungsentscheidungen
  • Benchmarking-Systeme zur Reduzierung des Verbrauchs


  • Modell des Lebenszyklusunternehmers im Baubereich, der die Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes trägt
  • sozial verantwortliche Beschaffung am Beispiel der Aktivitäten zur ethischen Beschaffung in der Schweiz und dem Wiener Pilotprojekt zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt durch die öffentliche Auftragsvergabe

Aus der Vielfalt der präsentierten Praxisbeispiele für innovative Beschaffung sollen hier drei kurz hervorgehoben werden: Jürgen Jonke, Bereichsleiter für Fahrzeuge in der Bundesbeschaffung GmbH, präsentierte modernes Fuhrparkmanagement, das die BBG öffentlichen Einrichtungen anbietet. Dank der Berücksichtigung der Total Costs of Ownership (was in der öffentlichen Beschaffung noch nicht gängige Praxis ist) wurde das Alter der Flotte deutlich gesenkt, die Kosten reduziert und die Umweltauswirkungen aufgrund der Nutzung schadstoffarmer, verbrauchsreduzierter Fahrzeuge minimiert.


Mag. Daniela Perl vom ZIT, der Technologieagentur der Stadt Wien, präsentierte die Initiative WienWin, eine Datenbank für innovative Produkte und Dienstleistungen von Wiener UnternehmerInnen.

Das Energiemonitoring und Energiesparwettbewerbe für NutzerInnen der Landesimmobiliengesellschaft Steiermark stellten Ing.in Mathelitsch und Harald Reichl vor.

Die Vorträge zum Download finden Sie hier.


Die Konferenz „Nachhaltige Beschaffung in Aktion“ wurde im Zuge der Umsetzung des Österreichischen Aktionsplans zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung vom Lebensministerium durchgeführt. Sie wird in Zukunft jährlich stattfinden und bietet Interessierten Raum, sich über Erfolge, Herausforderungen und Möglichkeiten der nachhaltigen Beschaffung auszutauschen.

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