Energiegenossenschaften als soziale Innovation im Energiebereich

Das Projekt untersuchte die Entwicklung von Akteursstrategien, Rollen und Ressourcen im Bereich von Energiegenossenschaften, insbesondere unter Berücksichtigung der institutionellen Rahmenbedingungen.

Auftraggeber

Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

Laufzeit

2010-2012

Partner

Forschungsinstitut für Kooperationen und Genossenschaften (RiCC) der Wirtschaftsuniversität Wien

Projektbericht

Energiegenossenschaften und ähnliche Formen des lokalen Eigentums an Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie können als soziale Innovationen betrachtet werden, durch die neue sozio-ökonomische Organisationsformen in das Energiesystem eingeführt werden. Zudem waren sie in der Vergangenheit auch als Orte technischer Innovation von Bedeutung. Das vorliegende Projekt untersuchte die Entwicklung von Akteursstrategien, Rollen und Ressourcen im Bereich von Energiegenossenschaften, insbesondere auch unter Berücksichtigung relevanter institutioneller Rahmenbedingungen. Das Hauptaugenmerk lag auf Aktivitäten in Österreich und Deutschland. Zudem wurde auch ein vorwiegend literaturbasierter Vergleich zu Entwicklungen in anderen europäischen Ländern angestellt. Es wurde ein konzeptueller Rahmen entwickelt, der ein Verständnis dieser Aktivitäten als dynamische Innovationsprozesse ermöglicht und den Beitrag dieser Initiativen zu nachhaltigkeitsorientierten Transitionsprozessen im Energiesystem einschätzen lässt.

Forschungszugang
Forschungsthema