Nationale Reserve - Pressekonferenz
4. Mai 2026
Am 28. April fand zum Abschluss des KIRAS-Projekts "Nationale Reserve zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung der Bevölkerung in Krisen einschließlich Logistikkonzept“ eine Pressekonferenz in Wien statt, bei der Angelika Tisch vom IFZ Graz die Projektergebnisse präsentierte.
Die Ergebnisse zeigen, dass Österreich auch in Krisensituationen grundsätzlich gut versorgt ist. Einen entscheidenden Anteil daran haben bestehende Lagerbestände entlang der Lieferketten sowie die flächendeckende landwirtschaftliche Produktion, insbesondere durch bäuerliche Familienbetriebe. Ein zusätzlicher staatlicher Aufbau von Lebensmittelreserven ist laut Studie derzeit nicht erforderlich.
Untersucht wurden verschiedene Krisenszenarien, darunter ein Blackout, Energieengpässe, Arbeitskräftemangel und langanhaltende Dürreperioden. Während kurzfristige Krisen durch vorhandene Vorräte weitgehend abgefedert werden können, stellt eine mehrjährige Dürre ein wesentliches Risiko für die Versorgungssicherheit dar.
Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung resilienter landwirtschaftlicher Strukturen und funktionierender Lieferketten. Gleichzeitig wird empfohlen, die Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen weiter zu stärken sowie Monitoring und Krisenvorsorge gezielt auszubauen.
Quelle Bild: BMLUK-Hemerka
