PROTEA - Prostheses and Medical Aids with Enhanced User Acceptance through 3D-Printing and Functionalization

Ziel des Projektes PROTEA ist es durch die Zusammenarbeit von Industrie, Forschung und Genderexpert*innen des IFZ die Vorteile des 3D-Drucks für Prothesen unter Berücksichtigung gender- und diversitätsbezogener Aspekte zu erarbeiten und zur Umsetzung zu bringen. 

Auftraggeber

FFG (FEMtech Research Projects – Gender-Relevant Projects)

Laufzeit

2022-2025

Partner

Fachhochschule Kärnten gemeinnützige Privatstiftung (Leitung), SEPIN Orthopädietechnik GmbH, Luxinergy GmbH

Im Gesamtfertigungsprozess medizintechnischer Asistenzprodukte (MAP) wird Innovation durch Ergebnisse in folgenden Bereichen erzielt:

  • Durch einen partizipativen Technikgestaltungsansatz werden die Bedürfnisse und Praktiken der Nutzer*innengruppen (Prothesenträger*innen, Ärzt*innen, Therapeut*innen etc.) von Beginn an berücksichtigt und in zukünftige Produktionsschritte inkludiert.
  • Durch die Arbeit mit Unternehmen im Bereich 3D-Druck werden diese bezüglich Gender und Diversität sensibilisiert und können so die verschiedenen Anforderungen diverser Nutzer*innengruppen im Bereich Medizintechnik besser verstehen und bedienen. Durch die Arbeit mit der relevanten Industrie (Orthopädietechniker*innen) wird das Vertrauen in diese neue Fertigungstechnologie gestärkt.
  • Durch technologische Innovation im Bereich von Material, Materialkombinationen und Topologieoptimierung wird die Passgenauigkeit, der Tragekomfort und dadurch die Akzeptanz der 3D gedruckten Prothese erhöht, die integrierte Sensorik unterstützt die Anpassung zusätzlich. Dadurch ergibt sich nicht nur für Prothesenträger*innen ein Vorteil im Bereich des Tragekomforts, sondern auch für Orthopädietechniker*innen ein Wettbewerbsvorteil durch ein vergleichsweises kostengünstiges und funktionales Produkt, bei dem durch das kontinuierliche Monitoring in den Alltagssituationen auftretende Problemfelder rascher und zielgenauer erkannt und behoben werden können.

PROTEA möchte die Passung und Akzeptanz von Prothesen verbessern und somit dazu beitragen, den bestehenden Gender- und Diversitäts-Gap zu schließen.