Demohouse

Design and Management Options for improving the energy performances of Housing

Auftraggeber

Europäische Kommission, 6. Forschungsrahmen-Programm  

Laufzeit

2003-2008

Partner
  • Gesamtkoordination: Energy Research Centre the Netherlands (ECN), 16 weitere Partner aus den EU-Mitgliedsstaaten

Das größte Potenzial zur Erlangung der Kyotoziele im Baubereich liegt in der energetischen Sanierung des Bestandes. Die niedrigen Sanierungsraten in den einzelnen EU-Ländern zeigen, dass hier noch erheblicher Handlungsbedarf besteht. Die gemeinsame Erarbeitung eines länderübergreifenden Konzeptes zur Forcierung nachhaltiger Sanierungsmaßnahmen und die Implementierung der erarbeiteten Strategien in die länderspezifischen Gegebenheiten ist Inhalt des Projektes. Es sollen Minimalstandards und Vorschläge zu den Themen Energieeffizienz, Lebenszyklus-Kostenbetrachtung, Gesundheit, Baustoffauswahl nach ökologischen Grundsätzen, sowie alternative Finanzierungsmodelle für Sanierungen ausgearbeitet werden. Die Einbindung der aktuellsten Entwicklungen im Bereich der EU (EU-Gebäuderichtlinie, Normungswesen CEN) und deren Weiterentwicklung bzw. Konkretisierung ist wesentlicher Inhalt des vorliegenden Projektes.

Die Ergebnisse dieser Arbeit finden Eingang in der Umsetzung von Demonstrationsbauvorhaben in den Ländern der jeweiligen Projektpartner. Die Einbindung in die legislative, förderungstechnische, wirtschaftliche und soziale Situation der einzelnen Länder soll die Schwierigkeiten und Chancen der vorgeschlagenen Maßnahmen aufzeigen. Basierend auf den Ergebnissen in den einzelnen Ländern werden in weiterer Folge Vorschläge für ein EU-weites Konzept zu nachhaltigen Gebäudesanierungen entwickelt. Prozessbegleitung, Monitoring und Evaluierung der umgesetzten Maßnahmen sind die zentralen Aktivitäten dieser Projektphase.

Ergebnis des Projektes sollen einerseits verifizierbare, EU-weite Standards für nachhaltige Sanierungsmaßnahmen und anderseits Strategien zur Erhöhung der Sanierungsraten in Europa sein. Die gewählte Perspektive umfasst hierbei ökonomische, ökologische, technische und soziale Aspekte, um eine möglichst hohe Breitenwirkung zu gewährleisten.

Forschungsthema