Flexible Mechanismen des Kyoto-Protokolls - Chancen und Risken für steirische Unternehmen

Im Rahmen des von Österreich unterzeichneten Kyoto-Übereinkommens soll durch die sogenannten „Flexiblen Mechanismen“ eine auf internationaler Ebene kosteneffiziente Reduktion der Treibhausgasemissionen erreicht werden.

Auftraggeber

Zukunftsfonds des Landes Steiermark

Laufzeit

2005-2007

Partner
  • Joanneum Research, Institut für Energieforschung (Projektleitung)
  • Energetics Solutions

Durch Investitionen in Projekte in osteuropäischen Ländern (Instrument: Joint Implementation - JI) und in Entwicklungsländern (Instrument: Clean Development Mechanism - CDM) erzielte Treibhausgas-Reduktionen, können von Ländern mit Reduktionsverpflichtungen (z.B. Österreich) angekauft und auf die im Kyoto-Übereinkommen festgeschriebenen Reduktionsziele gutgeschrieben werden.

Das Projekt hat zum Ziel:

  • die Chancen und Risiken für eine Beteiligung steirischer Unternehmen an JI/CDM-Projekten zu analysieren (in Frage kommende Branchen, Projekttypen, Transaktionskosten etc.);
  • den Informationsstand, das Interesse und die Erwartungen steirischer Unternehmen zu erheben und gemeinsam mit ausgewählten Unternehmen konkrete Einreichmöglichkeiten für JI/CDM-Projekte zu prüfen;
  • Empfehlungen für Unterstützungsmöglichkeiten der öffentlichen Hand (z.B. Beratungsangebote; spezifische Unterstützung für KMU) zu erarbeiten.

Das Projekt soll Entscheidungsgrundlagen für die Entwicklung günstigerer Rahmenbedingungen für eine Beteiligung steirischer Unternehmen an JI/CDM Projekten schaffen. Eine solche Beteiligung könnte nicht nur eine Stärkung der internationalen Orientierung steirischer Unternehmen bedeuten, sie würde auch zur Weiterentwicklung von Stärkefeldern im Bereich von Technologien zur effizienten Energienutzung und der intensiveren Nutzung erneuerbarer Energieträger beitragen.

Forschungsthema