Smart New World?

Schlüsselfaktoren für einen effektiven und akzeptablen Einsatz von Smart Meters

 

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms "Neue Energien 2020" durchgeführt

Auftraggeber

Klima- und Energiefonds (KLI.EN); Programmlinie "Neue Energien 2020"

Laufzeit

2010-2012

Partner
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Technikfolgenabschätzung, Wien
  • e-commerce monitoring GmbH, Wien

Bis 2020 sollen mindestens 80% der österreichischen Haushalte mit intelligenten Stromzählern (smart meters) ausgestattet sein. Intelligente Stromzähler sollen KonsumentInnen dazu befähigen, ihren Energieverbrauch besser zu managen und dadurch CO2-Einsparungen zu erzielen.

Bislang wurde vor allem die Frage der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit diskutiert, während die Sicht der KonsumentInnen vernachlässigt wurde. Nach wie vor gibt es eine Reihe ungeklärter Fragen wie etwa die Verteilung der Investitionskosten, einheitliche Standards, unüberschaubare individualisierte Tarife oder mögliche soziale Ungerechtigkeiten, falls billige Tarife nur zu bestimmten Zeiten verfügbar sind. Vor allem aber die Frage des Datenschutzes und der Privatsphäre sind von besonderem Interesse.

Ein flächendeckendes Smart Metering bedeutet nicht automatisch mehr Energieeffizienz in den Haushalten. Erst die Gestaltung der Smart Meter Technologie orientiert an den Bedürfnissen der NutzerInnen wird zu einer entsprechenden Akzeptanz und Annahme in der Bevölkerung führen. Smart metering könnte in dieser Form einen nachhaltigen Energiekonsum fördern.

Das Projekt griff gesellschaftsrelevante Fragestellungen und die Sicht der KonsumentInnen in der Diskussion rund um intelligente Stromzähler auf. Ziel war eine sozialverträgliche Technologiegestaltung unter Berücksichtigung grundlegender NutzerInnenrechte und -bedürfnisse zu gewährleisten.

Das Projektteam entwickelte Szenarien für eine erfolgreiche und akzeptable Einführung von intelligenten Stromzählern. Dafür wurde ein partizipativer Prozess unter Einbindung verschiedener Stakeholdergruppen gestaltet.

Forschungsthema