TRIPLE-E: Erneuerbare Energie und Ethik

Digitales Inventur- und Planungsinstrument zur Erfassung und Nutzung regionaler erneuerbarer Energiepotentiale in der Steiermark unter Berücksichtigung ethischer Dimensionen

Auftraggeber

Zukunftsfonds Steiermark

Laufzeit

2010-2011

Partner
  • Joanneum Research, Graz (Projektleitung)
  • Technische Universität Graz
  • Karl-Franzens-Universität Graz
  • Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel, Graz
  • Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft Steiermark
  • Sekem Energy Gmbh, Hitzendorf

Das Gesamtziel des Projekts war die Entwicklung eines Tools zur Entscheidungsunterstützung für ethisch vertretbare Nutzungsstrategien regionaler erneuerbarer Ressourcen. Es unterstützt EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Verwaltung bei einer ganzheitlichen Beurteilung und Entscheidung über eine nachhaltige bzw. ethisch vertretbare Nutzung erneuerbarer Energien. Erneuerbare Energien (aus Biomasse, Wasserkraft, Sonnenenergie, Wind und Geothermie) werden allgemein als ökologische, ökonomisch nachhaltige und zukunftsweisende Energieträger gesehen. Ist diese Generalisierung auch unter ethischen Gesichtspunkten haltbar? Z. B. werden in der Steiermark Biogasanlagen mit Mais betrieben, dieser Mais könnte aber auch als Futter- oder Nahrungsmittel eingesetzt werden.

Das Tool war als digitales Inventur- und Planungsinstrument konzipiert, das Daten zu regional verfügbaren Energiepotentialen und dem Energiebedarf sowie die ethischen Konsequenzen von Nutzungsentscheidungen erfasst. Das Projekt wurde in der Modellregion St. Margarethen an der Raab umgesetzt.

In das Projekt wurden die wichtigsten regionalen Interessengruppen sowie potentielle Zielgruppen des Tools eingebunden.

Forschungsthema