In dem Projekt wurde die Machbarkeit einer digitalen zentralen Datenbank untersucht, in der für Arbeitnehmer/innen in Österreich Daten zur Exposition mit gesundheitsgefährdenden Arbeitsstoffen erfasst und über einen Zeitraum von 40 Jahren aufbewahrt werden. Es ging hier im Wesentlichen um Sozialdaten sowie um chemische bzw. physikalische Daten zur Arbeitsplatzexposition und nicht um medizinische Daten wie etwa Befunde von Eignungs- und Folgeuntersuchungen.

G-TwYSt ging anhand von Modellversuchen mit genetisch verändertem Mais (NK603, MON810) der Frage nach der geeigneten Durchführung und Interpretation von toxikologischen Langzeitstudien an Tieren sowie deren Aussagekraft und Rolle im Kontext der Risikoabschätzung von genetisch veränderten Organismen (GVO) nach.

Ein Aspekt der Zuverlässigkeit der Auftragnehmer findet in (öffentlichen) Ausschreibungen bislang in der Regel noch zu wenig Berücksichtigung: die Fähigkeit, die vereinbarte Leistung auch im Krisen- und Katastrophenfall zu erbringen. Im Zuge des Projekts Providentia wird ein Maßnahmenkatalog für (öffentliche) Auftragger erarbeitet, mit dem diese die Versorgungssicherheit auch bei Krisen und Katastrophen sicherstellen können.