Ziel des Projektes PROTEA ist es durch die Zusammenarbeit von Industrie, Forschung und Genderexpert*innen des IFZ die Vorteile des 3D-Drucks für Prothesen unter Berücksichtigung gender- und diversitätsbezogener Aspekte zu erarbeiten und zur Umsetzung zu bringen. 

VOICES ist ein Forschungs-Netzwerk, das darauf abzielt, Ungleichheiten, mit denen Forschende zu Beginn ihrer Karrieren konfrontiert sind, aus einer geschlechtsspezifischen Perspektive sichtbarer zu machen. Zudem soll ein nachhaltiger Dialog zwischen diesen Forschenden und Stakeholdern im Forschungsökosystem auf systemischer Ebene (europäische und nationale politische Entscheidungsträger*innen) und auf institutioneller Ebene (etablierte Forschende, Forschungs-Manager*innen) gefördert werden. 

Das Projekt untersucht, wie sich Mobilitätspraktiken von Millennials (Geburtsjahrgänge von 1985 bis 2003) in der Steiermark an biografischen Brüchen neu ordnen können und welche Angebote und Interventionen nötig sind, um an diesen Brüchen eine Transformation in Richtung nachhaltiger Mobilität langfristig zu unterstützen.

Im Rahmen des Projekts untersucht das IFZ, ob und inwiefern soziales bzw. gemeinschaftliches Gärtnern zur Ernährungsgerechtigkeit (Food Justice) beitragen kann, d. h. wie vor allem gesellschaftlich stigmatisierte Menschen ihren Zugang zu und Konsum von gesunden Lebensmitteln (= nachhaltig produzierte Lebensmittel, ausgewogene, “gesunde” Ernährung) verbessern können bzw. dieser verbessert werden kann.

Im Rahmen des Projekts wird ein Konzept erarbeitet, wie eine geplante, kleine Stadtlandwirtschaft im Norden von Graz sozioökonomisch betrieben und nachhaltig bewirtschaftet werden kann.

Das Stadtteilzentrum Triester (Verein Illusions) und das IFZ beschäftigen sich aktuell mit der Frage, wie das Angebot regionaler, umweltschonender und leistbarer Lebensmittel im Triester Viertel verbessert werden kann.

Das Projekt geht der Frage nach, welche Möglichkeiten Genossenschaften für verschiedene Lebensmittelversorgungsmodelle wie solidarische Landwirtschaften oder Foodcoops bieten, um den Zugang zu regionalen Lebensmitteln für alle gleichermaßen attraktiv zu machen. Dabei werden auch Impulse in der Praxis gesetzt.