Dissemination of Energy Efficiency Measures in the Public Building Sector

Das IFZ war Partner im Projekt „DEEP“, welches von ICLEI (Internationaler Rat für kommunale Umweltinitiativen) koordiniert wurde. Ziel des Projektes war es, BeschafferInnen bei der Verbesserung der Energieeffizienz öffentlicher Gebäude Hilfestellungen zu geben.

Auftraggeber

EU, Programm „Energy Intelligent – Europe“

Kontakt
Laufzeit

2005-2007

Partner
  • ICLEI – Internationaler Rat für Kommunale Umweltinitiativen, Europasekretariat Freiburg (Projektleitung)
  • SEMCO – Swedish Environmental Management Council
  • EPTA Ldt; Università Reggion Calabria; DIBS – Diputació die Barcelona
  • Provincia di Vremona
  • TEDKNA – The Local Union of Municipalities and Town Councils of Attica
  • Auxilia
  • Ecoserveis
  • Växjöhem AB.

Die Markmacht der öffentliche Beschaffung ist im Baubereich besonders groß: Ungefähr 40% des gesamten Beschaffungsbudget der EU15 (rund 1,5 Mrd. Euro pro Jahr) werden in diesem Sektor ausgegeben.

Zur Erreichung hoher Umweltstandards öffentlicher Gebäude wurden Umweltkriterien für Baumaterialien, Energieverbrauch und Grünen Strom entwickelt. Um sicherzustellen, dass die vorgeschlagenen Kriterien für BeschafferInnen hilfreich sind und dem letzten Stand der Technik entsprechen, wurden in den Entwicklungsprozess Anspruchsgruppen miteinbezogen. Da der Erfolg von Kriterien auch stark von der praktischen Anwendbarkeit und Anwendung abhängt, wurden die entwickelten Kriterien in der Procura+ Kampagne eingesetzt. Diese im Jahr 2004 von ICLEI entwickelte Kampagne stellt BeschafferInnen Schlüsselkriterien zur Verfügung, die direkt in den Beschaffungsprozess integriert werden können und es erlauben, ein „grünes“ Produkte von einem Standardprodukt zu unterscheiden.

Die Kriterien bildeten die Basis für Trainigs-Tools sowohl für BeschafferInnen im öffentlichen Bereich als auch für Lieferanten der ausgeschriebenen Güter und Dienstleistungen. Die Ergebnisse des Projektes flossen in europäische Politikempfehlungen zur Überwindung von identifizierten Hürden in Beschaffungsvorgängen ein.