Stakeholderengagement

Partizipative Aktivitäten am IFZ richten sich nicht nur an die „breite Öffentlichkeit“, sondern insbesondere auch an Akteursgruppen und Interessensvertreterinnen und -vertreter, die ein besonderes Interesse am Forschungsthema haben, weil sie entweder direkt vom Forschungsvorhaben betroffen sind, oder weil sie Einfluss auf das Gelingen des Forschungsvorhabens haben. Da Stakeholder über spezifisches Wissen und Expertise verfügen, bereichert deren Einbeziehung den Prozess der Wissensproduktion und verbessert damit auch die Relevanz der Forschungsergebnisse und deren Wirksamkeit. In einem Teil unserer Projekte legen wir besonderes Augenmerk auf eine möglichst frühe, gut strukturierte und kontinuierliche Einbeziehung von Stakeholdern.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Mag. Jürgen Suschek-Berger

Forschungszugang

Unser Projekte zu diesem Forschungszugang

Ziel des Projektes PROTEA ist es durch die Zusammenarbeit von Industrie, Forschung und Genderexpert*innen des IFZ die Vorteile des 3D-Drucks für Prothesen unter Berücksichtigung gender- und diversitätsbezogener Aspekte zu erarbeiten und zur Umsetzung zu bringen. 

VOICES ist ein Forschungs-Netzwerk, das darauf abzielt, Ungleichheiten, mit denen Forschende zu Beginn ihrer Karrieren konfrontiert sind, aus einer geschlechtsspezifischen Perspektive sichtbarer zu machen. Zudem soll ein nachhaltiger Dialog zwischen diesen Forschenden und Stakeholdern im Forschungsökosystem auf systemischer Ebene (europäische und nationale politische Entscheidungsträger*innen) und auf institutioneller Ebene (etablierte Forschende, Forschungs-Manager*innen) gefördert werden. 

In dem Projekt wurde die Machbarkeit einer digitalen zentralen Datenbank untersucht, in der für Arbeitnehmer/innen in Österreich Daten zur Exposition mit gesundheitsgefährdenden Arbeitsstoffen erfasst und über einen Zeitraum von 40 Jahren aufbewahrt werden. Es ging hier im Wesentlichen um Sozialdaten sowie um chemische bzw. physikalische Daten zur Arbeitsplatzexposition und nicht um medizinische Daten wie etwa Befunde von Eignungs- und Folgeuntersuchungen.

Der zunehmende Zustellverkehr verursacht Probleme im Stadtverkehr und reduziert die Lebensqualität in den Städten u. a. durch steigende Schall- und Schadstoffemissionen. In dem Forschungs- und Demonstrationsprojekt ULaaDS werden in drei Städten - Bremen (Deutschland), Groningen (Niederlande) und Mechelen (Belgien) - mögliche Lösungen für eine nachhaltige On-Demand-Logistik zusammen mit den relevanten Stakeholdern entwickelt und im Anschluss unter realen Bedingungen getestet. An dem Projekt sind die Stadtverwaltungen, Logistiker und Forschungspartner beteiligt.

Auf Basis der Erkenntnisse und Erfahrungen der Demonstrationsprojekte werden Leitfäden für Prozesse zur Erarbeitung von "Sustainable Urban Logistic Plans" (SULP) erarbeitet sowie eine "Decision Support Toolbox" für Stadtverwaltungen.

Eines des im Projekt GRACE verfolgten Ziele war die Durchführung von systematischen, transparenten und inklusiven Reviews zu den bislang vorliegenden wissenschaftlichen Daten für gesundheitliche, umweltbezogene und sozio-ökonomische Auswirkungen von genetisch veränderten Pflanzen.

Das Projekt schafft die Basis für eine regionale, autonome und robuste Energiezelle, in der bei größeren Störungen im Verbundsystem, verursacht durch ein Blackout oder durch regionale Extremwetterereignisse, eine ausreichende Not(Strom)Versorgung sichergestellt wird.

Das Projekt Gebäudesoftskills zielt darauf ab, die komplexen Interaktionen zwischen Menschen und ihrer gebauten Umwelt zu verdeutlichen und im Baubereich bereits etabliertes Wissen mit humanwissenschaftlichem Know-How zu ergänzen und zu verknüpfen. In drei Phasen - Projektentfaltung, Wissenstransfer, Vernetzung - und mit Methoden des „Lifelong Learning“ aus der Erwachsenenbildung erfolgt ein maßgeschneiderter und direkter Wissenstransfer, der den beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Kompetenz- und Betätigungsfelder eröffnet, ihre Innovationskraft fördert, und die unterschiedlichen Partner aus Wirtschaft und Forschung disziplinübergreifend vernetzt.

Ein tiefgreifender Wandel in der Energieversorgung und -nutzung beinhaltet Veränderungen in technologischer, materieller, organisatorischer, institutioneller, politischer, wirtschaftlicher und soziokultureller Hinsicht. Daher handelt es sich um eine grundlegende soziotechnische Veränderung im Umgang mit Energie und den damit verbundenen Systemen.

Ziel des Projektes ist es, durch die Aktivierung und Nutzung der bauteilimmanenten thermischen Speicher eine Deckung des Gebäudeenergiebedarfs mit den Solartechnologien von nahezu 100 % zu erreichen.

Das IFZ war am einjährigen Sondierungsprojekt „Smart City Frohnleiten“ beteiligt, das im Rahmen der „Smart City Initiative“ vom Klima- und Energiefonds Österreich gefördert wurde. Inhaltlich ging es darum, Möglichkeiten einer nachhaltigen Stadtentwicklung in Frohnleiten zu explorieren.

Das Projekt GenderTime verfolgte das Ziel, die besten systemischen Ansätze zur Erhöhung der Partizipation und beruflichen Förderung von Wissenschafterinnen in den beteiligten Institutionen zu identifizieren und zu implementieren.

Ziel des Projekts war die Entwicklung grundlegend neuer und intelligenter Energieversorgungssysteme über die Fassade von bestehenden Geschoßwohnbauten, die einen hohen Integrationsanteil der aktiven und passiven Gebäudetechnikelemente in vorgefertigte Fassadenmodule erlauben.

In dem Projekt war das IFZ für die Einbindung der Bevölkerung zuständig. Mehrere Befragungen der Hartberger Bevölkerung, qualitative Interviews mit Stakeholdern und Partizipationsveranstaltungen mit Hartberger BürgerInnen wurden durchgeführt.

BENE untersuchte den Beitrag aktiven bürgerschaftlichen Engagements im Energiebereich zur Entwicklung energiesensibler Lebensstile in Österreich.