Mobilität & Logistik

Mobilität ist eine der Voraussetzungen für das Funktionieren unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Unser derzeitiges Mobilitätssystem ist allerdings mit den bekannten negativen Folgen für den Menschen (u. a. Lärm) und die Umwelt (u. a. Energiebedarf) verbunden. Das IFZ beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Entwicklungen hin zu einem umweltverträglicheren Mobilitätssystem.

In den Projekten geht es beispielsweise um folgende Fragen:

  • Welche sozialen Auswirkungen sind mit neuen Mobilitätstechnologien verbunden?
  • Welche politischen Steuerungsinstrumente sind geeignet, um Einfluss auf die Alltags- und Freizeitmobilität zu nehmen?
  • Welche Barrieren behindern die Verbreitung umweltfreundlicherer Mobilitätsformen?

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Mag. Jürgen Suschek-Berger

 

Forschungsthema

Unsere Projekte zu diesem Forschungsthema

Der zunehmende Zustellverkehr verursacht Probleme im Stadtverkehr und reduziert die Lebensqualität in den Städten u. a. durch steigende Schall- und Schadstoffemissionen. In dem Forschungs- und Demonstrationsprojekt ULaaDS werden in drei Städten - Bremen (Deutschland), Groningen (Niederlande) und Mechelen (Belgien) - mögliche Lösungen für eine nachhaltige On-Demand-Logistik zusammen mit den relevanten Stakeholdern entwickelt und im Anschluss unter realen Bedingungen getestet. An dem Projekt sind die Stadtverwaltungen, Logistiker und Forschungspartner beteiligt.

Auf Basis der Erkenntnisse und Erfahrungen der Demonstrationsprojekte werden Leitfäden für Prozesse zur Erarbeitung von "Sustainable Urban Logistic Plans" (SULP) erarbeitet sowie eine "Decision Support Toolbox" für Stadtverwaltungen.

Im Projekt WATT’s up ELMO? erforschen Kinder und Jugendliche zusammen mit ExpertInnen daher in Workshops verschiedene Fragestellungen rund um die Themenfelder Elektromobilität, nachhaltige Stromerzeugung und damit in Zusammenhang stehende gesellschafts- und umweltrelevante Aspekte.

 

Objektiv betrachtet bergen aktive und nachhaltige Mobilitätsformen im Vergleich zur Automobilität geringere Sicherheitsrisiken. In der subjektiven Wahrnehmung führen jedoch unterschiedlich ausgeprägte Ängste dazu, dass verschiedene Formen der aktiven und nachhaltigen (Multi)Mobilität nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden.

Ziel des Projektes ist die Erstellung eines Anforderungskataloges für eine allgemeine Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Nahverkehrs mit besonderem Fokus auf der gendergerechten Gestaltung von Schienenfahrzeugen im Personenverkehr.