Gender, Science and Technology

Der Kompetenzbereich „Gender in Wissenschaft und Forschung“ ist der traditionelle Fokus des Forschungsbereiches und thematisierte über viele Jahre Fragen der Gleichstellung der Geschlechter in naturwissenschaftlichen und technischen Hochschulen sowie Unternehmen.

Zahlreiche Publikationen und Veranstaltungen mündeten in Empfehlungen an politische Akteur*innen, sowie Gleichstellungsmaßnahmen für Technik-Organisationen und Hochschulen, die wiederum in aktuellen Studien analysiert, implementiert und begleitend untersucht werden.

In den letzten Jahren fand in diesem Themenbereich eine zweifache Erweiterung statt. Zum einen werden intersektionelle Wirkmechanismen stärker in Gender-Analysen miteinbezogen und zum anderen werden zunehmend Gesamtzusammenhänge in Wissenschaft und Forschung beleuchtet.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: MMag. Dr. Anita Thaler

Our projects on this research topic

Das Projekt VEKIAA untersucht, wie die Einbindung von digitalen Assistenzsystemen basierend auf Künstlicher Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz möglichst verantwortungsvoll geschehen kann.

Das vom IFZ koordinierte EU-Projekt CHANGE – “CHAlleNging Gender (In)Equality in science and research” zielt darauf ab, Forschungsorganisationen und Universitäten dabei zu unterstützen, Maßnahmen zur Erreichung von Geschlechtergerechtigkeit in ihren Organisationen zu konzipieren und umzusetzen.

Im FEMtech Projekt „Multifunktionales Datenpflaster für das Vital- und Bewegungsmonitoring in alltagsnahen Umgebungen“ (VITAPATCH) wird eine neue Technologie entwickelt, die ein alltagsnahes Assessment sowie Fitness- und Bewegungsmonitoring ermöglicht. Die hierfür entwickelten EKG-Elektroden und piezoelektrische Sensoren auf hauchdünnen dehnbaren Pflasterfolien erfassen Signale, die zur Auswertung an eine Smartphone-App geschickt werden.

Die Studie geht der Frage nach, wie technische Ausbildungen für junge Frauen und diverse junge Menschen attraktiver werden können.

Ziel des Projekts dAIalog.at ist die Konzeption neuer Methoden partizipativer Technikgestaltung für das Anwendungsfeld der künstlichen Intelligenz (KI) im Workshop-Format.

Im Projekt Kids4Wearables dient Mode als allgemeines Interessensgebiet von Kindern und Jugendlichen und ist Ausgangspunkt für das Innovationsthema Wearables. Unter Wearables werden Technologien bezeichnet, die meist im Zusammenhang mit Computersystemen, am Körper getragen werden (z.B. Pulsmesser, Smartwatches aber auch Technologien, die Menschen mit einer Beeinträchtigung in ihrer Eigenständigkeit unterstützen).

Ziel des Projektes ist die Erstellung eines Anforderungskataloges für eine allgemeine Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Nahverkehrs mit besonderem Fokus auf der gendergerechten Gestaltung von Schienenfahrzeugen im Personenverkehr. 

Ein tiefgreifender Wandel in der Energieversorgung und -nutzung beinhaltet Veränderungen in technologischer, materieller, organisatorischer, institutioneller, politischer, wirtschaftlicher und soziokultureller Hinsicht. Daher handelt es sich um eine grundlegende soziotechnische Veränderung im Umgang mit Energie und den damit verbundenen Systemen.

Das Projekt GenderTime verfolgte das Ziel, die besten systemischen Ansätze zur Erhöhung der Partizipation und beruflichen Förderung von Wissenschafterinnen in den beteiligten Institutionen zu identifizieren und zu implementieren.

„useITsmartly“ entwickelte innovative Lösungen, um „smarte IT-Nutzung“ junger Menschen zu befördern, und Ideen, wie junge Menschen mit dem Thema Umweltbelastungen durch IT-Nutzung/Energieeffizienz erreicht werden können.

Das "Wiener Forschungsfest", eine Initiative der Wiener Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner, wird seit 2008 von der Wirtschaftsagentur Wien veranstaltet. Unter der Zusammenarbeit von Wiener Universitäten, Fachhochschulen, privaten Forschungsinstitutionen und Unternehmen findet die Veranstaltung 2015 zum vierten Mal statt. Ziel ist es, auf verständliche und anschauliche Weise „Forschung zum Angreifen“ zu bieten und einem breiten Wiener Publikum zu zeigen, was und woran in Wien geforscht wird.

Das Projekt „Code Studio“ der Wirtschaftsagentur Wien soll es Kindern im Alter von 10 bis 12 Jahren im Bereich der außerschulischen Kinder- und Jugendbetreuung ermöglichen, IT-Berufe und das Spiele-Programmieren abseits von Geschlechterstereotypen kennenzulernen. Somit soll deutlich vor der Phase der Berufsorientierung im Schulunterricht Kindern die Möglichkeit gegeben werden, sich für nicht-geschlechterstereotype Hobbies und Berufe zu interessieren.

Im Forschungsprojekt transFAIRmation wurde in Zusammenarbeit mit Lehrenden und Schüler*innen der NMS Albert Schweitzer ein partizipatives Unterrichtskonzept entwickelt und getestet, in dem mithilfe eines Interessensfeldes von Kindern und Jugendlichen (hier am Beispiel von TV-Serien) technologische und soziale Kompetenzen gefördert werden.

Ziel von GISAlab ist es, Mädchen bei der Entdeckung und Entwicklung von Interessen und Fähigkeiten in Bezug auf Naturwissenschaften und Technik zu unterstützen und ihnen einen kreativ-künstlerischen Zugang zu diesen Interessensfeldern zu ermöglichen

In dieser Studie werden sogenannte frauenfördernde Maßnahmen in der betrieblichen Forschung untersucht.

SchülerInnen gestalten und erarbeiten geschlechtersensible Bilder von Mensch und Technik. Ein partizipatives Technikforschungsprojekt zur Herstellung einer aktuellen Bilddatenbank.

Das Ziel des Projektes MOTIVATION ist die Ermöglichung eines Austauschs zwischen den beteiligten europäischen Partnerländern über Faktoren, die das Bild junger Menschen über Naturwissenschaft und Technik (NuT) beeinflussen.

Das Projekt „FEMTEC STYRIA“ evaluierte und vernetzte gute Ideen aus deutschsprachigen Technischen Hochschulen, die ihre Studierendenzusammensetzung diversifizieren bzw. ihre Studierenden- und AbsolventInnenzahlen nachhaltig verbessern konnten, und diskutierte sie mit EntscheidungsträgerInnen in der tertiären Technikbildung der Steiermark.

Partizipative Technikgestaltung am Beispiel Musik. Beteiligung von SchülerInnen an der Entwicklung didaktischer Konzepte zur interdisziplinären Technikentwicklung.

Das Projekt WomEng untersucht in den beiden Bereichen „Technische Hochschulen“ und „Betriebe“ Rahmenbedingungen für erfolgreiche Studien- bzw. Berufsverläufe von Technikerinnen. Neben Aspekten der Studienwahl und Studienmotivation werden insbesondere Faktoren analysiert, die das Ausscheiden verhindern und „Cultures of Success“ unterstützen.

Mit dem Projekt sollte die Erhöhung des Anteils hochqualifizierter Frauen in technischen Berufen und somit das Potenzial steirischer Unternehmen unterstützt werden. In einem ausgewählten Betrieb des Automobil-Cluster wurden „Cultures of Success“ für Ingenieurinnen geschaffen, um die für die ökonomische Entwicklung der Steiermark unabdingbare technische und soziale Intelligenz insbesondere von Frauen zu gewinnen und zu halten.

Im Zentrum des Projektes stand die Erhebung von Möglichkeiten und Potenzialen interdisziplinärer Lehrangebote zur Erhöhung des Frauenanteils insbesondere in technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen. Das Projektteam bearbeitete in Fallstudien interdisziplinäre Studiengänge, die mindestens 25% nicht-technische Fächer enthalten, aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Informations- und Kommunikationstechnologien.