Energie, Bauen und Wohnen

In dem Themenbereich geht es um nachhaltiges Bauen, effiziente Energienutzung, Einführung neuer Energietechnologien und Transformation von Energiesystemen.

Im Rahmen unserer Forschungs- und Beratungsdienstleistungen analysieren wir beispielsweise die Rolle von Nutzer/innen bei der Einführung neuer Energietechnologien oder die sozialen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Nutzung von Energie. Mit unserer Arbeit leisten wir einen Beitrag zur Gestaltung nachhaltiger Energie- und Technologiepolitik.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Mag. Jürgen Suschek-Berger

Forschungsthema

Unsere Projekte zu diesem Forschungsthema

Das Projekt schafft die Basis für eine regionale, autonome und robuste Energiezelle, in der bei größeren Störungen im Verbundsystem, verursacht durch ein Blackout oder durch regionale Extremwetterereignisse, eine ausreichende Not(Strom)Versorgung sichergestellt wird.

Im Projekt WATT’s up ELMO? erforschen Kinder und Jugendliche zusammen mit ExpertInnen daher in Workshops verschiedene Fragestellungen rund um die Themenfelder Elektromobilität, nachhaltige Stromerzeugung und damit in Zusammenhang stehende gesellschafts- und umweltrelevante Aspekte.

 

In der Studie wurde der Rollout von Smart Meters auf Basis sozialwissenschaftlicher Forschung begleitet.

 

Im Projekt SINNergyTRANS werden detaillierte methodische Steckbriefe entwickelt, mit denen soziale Innovationen für die Energiewende kreiert, begleitet und bewertet werden können. 

Das Projekt Gebäudesoftskills zielt darauf ab, die komplexen Interaktionen zwischen Menschen und ihrer gebauten Umwelt zu verdeutlichen und im Baubereich bereits etabliertes Wissen mit humanwissenschaftlichem Know-How zu ergänzen und zu verknüpfen. In drei Phasen - Projektentfaltung, Wissenstransfer, Vernetzung - und mit Methoden des „Lifelong Learning“ aus der Erwachsenenbildung erfolgt ein maßgeschneiderter und direkter Wissenstransfer, der den beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Kompetenz- und Betätigungsfelder eröffnet, ihre Innovationskraft fördert, und die unterschiedlichen Partner aus Wirtschaft und Forschung disziplinübergreifend vernetzt.

The project investigates the intensive use of thermally activated components as additional thermal storage in buildings with the primary use of solar technology (thermal energy or photovoltaics).

In this project, possibilities for sustainable urban development in the city of frohnleiten are explored.

Ziel des Projekts war die Entwicklung grundlegend neuer und intelligenter Energieversorgungssysteme über die Fassade von bestehenden Geschoßwohnbauten, die einen hohen Integrationsanteil der aktiven und passiven Gebäudetechnikelemente in vorgefertigte Fassadenmodule erlauben.

A catalogue of measures was created in the project to assist municipalities to become more energy efficient and thus more environmentally friendly.

Herzstück des Projekts „Smart City Hartberg“ war die aktive Einbindung der Bevölkerung, für die das IFZ Graz zuständig war. Mehrere Befragungen der Hartberger Bevölkerung, qualitative Interviews mit Stakeholdern und Partizipationsveranstaltungen mit Hartberger BürgerInnen wurden durchgeführt.

Ziel des Projekts war es, Normungsprozesse zur nachhaltigen Entwicklung von Städten und Kommunen zu unterstützen und die wesentlichen Stakeholder und AkteurInnen in diese Prozesse einzubeziehen.

Planungen im städtischen Raum erfordern in zunehmendem Maße integrative Herangehensweisen und Lösungen. Ökotopia untersuchte Aspekte der Ressourcenschonung in der Stadtteilentwicklung hinsichtlich energetischer, räumlicher und sozialer Ressourcen.

The project analyzed the developments of and potentials for smart living environments in Styria with focus on the inclusion of citizens as active co-creators of this societal change.

Das Projektteam unterstützt ca. 60 steirische Architekturbüros dabei, innovative Technologien für höhere Energieeffizienz  und erneuerbare Energietechnologien einzusetzen und energieeffizientes NutzerInnenverhalten anzuwenden. 

Modellierung des NutzerInnenverhaltens in Niedrigst- und Plusenergiegebäuden: Auswirkung auf Gebäude und Zufriedenheit

Im Rahmen des Pilotprojektes „Model Homes 2020“ wurde von Velux Österreich das „Sunlighthouse“ in Pressbaum (NÖ) erbaut – das erste CO2-neutrale Einfamilienhaus Österreichs. Das „Sunlighthouse“ wurde ab März 2012 für ein Jahr von einer Familie bewohnt und auf seine Praxistauglichkeit getestet. Das Haus wurd messtechnisch (Energie, Wärme, Licht etc.) und sozialwissenschaftlich (Zufriedenheit der BewohnerInnen, Nutzungskomfort, Behaglichkeit etc.) evaluiert.

Als Basis für dieses Projekt dienten erstmals messtechnische Ergebnisse (Energiemonitoring) von mehrgeschossigen Passivhausgebäuden, eine sozialwissenschaftliche Analyse des Bewohner- und Nutzerverhaltens und eine Zieldefinition von Qualitätskriterien für die Faktoren „Behaglichkeit“ und „Nutzerkomfort“ in Passivhausgebäuden.

Das vorliegende Projekt untersuchte die Entwicklung von Akteursstrategien, Rollen und Ressourcen im Bereich von Energiegenossenschaften, insbesondere auch unter Berücksichtigung relevanter institutioneller Rahmenbedingungen.

BENE untersuchte den Beitrag aktiven bürgerschaftlichen Engagements im Energiebereich zur Entwicklung energiesensibler Lebensstile in Österreich. Es wurden relevante institutionelle Rahmenbedingungen sowie individuelle Ressourcen (z. B. finanzielle und soziale Ressourcen, Wissen, Zeit) und Motivationen (z .B. Werthaltungen, gesellschaftliche Normen, ökonomische Vorteile) für das Engagement analysiert. Darauf aufbauend wuerden Aktivierungsstrategien zur Einbeziehung weiterer Personenkreise in bestehende Initiativen entwickelt. Darüber hinaus wurde ein Transfer von good practice Modellen zu weiteren Gruppen bzw. Gemeinden angestoßen.

Das Projekt entwickelte ein praxisorientiertes Set von Kriterien und Indikatoren sozialer Nachhaltigkeit speziell für die regionale Ebene (den SONAH Kriterienkatalog) und ein methodisches Einsatzkonzept sowie weitere Tools für zielgruppenspezifische Anwendungsbereiche bei Anlagenplanung, -betrieb und bei der Entwicklung von Energiekonzepten.

Im Projekt wurden, ohne die Grundstruktur des Wettbewerbswesens zu verändern, Module zur Integration und Bewertung von energierelevanten Aspekten für Architekturwettbewerbe in Österreich entwickelt.

LCA (Life Cycle Assessment, Ökobilanzierung) bietet die Möglichkeit einer vollständigen Erfassung aller Material- und Energieströme eines Gebäudes auf seinem gesamten Lebenszyklus und vereinigt die Ergebnisse in Form einer umwelttechnischen Bewertung. Das vorliegende Forschungsprojekt bezieht sich auf Ergebnisse aus bisherigen Forschungsprojekten zu diesem Thema und greift folgende Aspekte auf: Konzepte für geringen Energieverbrauch, integrierte Planungsansätze, Ökobilanzierung von Gebäuden, Gestaltung in Bezug auf Nachhaltigkeit und LCA–Anwendungen für den Gebäudebereich.

In dem Projekt wurde untersucht, welchen Beitrag intelligente Stromzähler bzw. Smart Meters zur Reduzierung des Energieverbrauchs in Privathaushalten leisten können.

Ziel des Projekts war die Optimierung der Technologie „Lüftungsanlage“ als Grundlage für zukünftige Planungen und Einstellungen. Als Praxisbeispiel diente die Passivhaus-Wohnanlage Lodenareal in Innsbruck.

Die durch „Peak Oil“ und Klimawandel bedingten Herausforderungen müssen mit einem Hinterfragen der unter der Bedingung billiger fossiler Energie entstandenen Infrastrukturen und Verhaltensweisen einhergehen. Aus diesem Grund wurden im Projekt „Powerdown“ nach vorbereitenden Aktivitäten (Literatur-Review, Erfassen des Status Quo existierender relevanter Initiativen in Österreich, Abschätzung der Potenziale erneuerbarer Energieträger für Österreich) vier Dialogforen durchgeführt.

Soziotechnische Zukunftsbilder und Transformationspfade für das österreichische Energiesystem

Ziel des Projekts war die Erarbeitung einer Übersicht der in Österreich bestehenden zentralen und semizentralen Wohnraumlüftungen und eine Evaluierung der technischen Lösungen, der Praxistauglichkeit und der Akzeptanz bei den BewohnerInnen sowie die Ausarbeitung von Qualitätskriterien und die Erstellung eines Planungsleitfadens.

Das IFZ untersucht in seinem Beitrag aus sozialwissenschaftlicher Perspektive Herausforderungen, erforderliche Rahmenbedingungen sowie mögliche Problem- und Konfliktfelder bei der Implementierung von virtuellem Biogas.

Schwerpunkt des Projekts ist die Frage nach neuen Ausbildungsperspektiven im Handwerk durch Erneuerbare Energien.

Mit abgestimmten und robusten Maßnahmen Klima und Bevölkerung bestmöglich schützen

Ziel der geplanten Publikation ist eine systematische Aufarbeitung der sozio-ökonomischen Studien des Programms „Haus der Zukunft“ und eine Aufbereitung der Ergebnisse für BaupraktikerInnen, d.h. insbesondere Bauträger, PlanerInnen, ArchitektInnen sowie für die Nutzung im Rahmen der Ausbildung an Universitäten und Fachhochschulen.

Im Projekt wurden Anleitungen zu sachorientierten Methoden erarbeitet, auf die sich Akteure im Umfeld von Regionalmanagement, Ländlicher Entwicklung und Energiepolitik stützen können, wenn Entscheidungen zur Förderung regionaler Energie-Initiativen anstehen.

Das primäre Ziel des Projektes „Nationale Technologieplattform Smart Grids Austria“ liegt in der Vernetzung der wesentlichen nationalen Akteure im Bereich intelligenter Stromnetze („Smart Grids“) aus Industrie, Energiewirtschaft und Forschung, mit dem Fokus auf der Definition und Abstimmung einer koordinierten und zielorientierten F&E und von Demonstrationsprojekten, sowie auf die vorbereitenden Maßnahmen für die Markteinführung von für Smart Grids relevanten Lösungen.

Wichtigstes Endziel im Hinblick auf die Ziele der Programmlinie „Haus der Zukunft“ war es, positive Lösungen, Fehler und Mängel zu sammeln und aus den Erfahrungen der Evaluierung einen Planungsleitfaden bzw. Qualitätskriterien für die zukünftige Umsetzung von Klassenzimmerlüftungen bei Neubau und Sanierung zu schaffen, um die Qualität zu verbessern und die Verbreitung von Klassenzimmerlüftungen zu erleichtern.

Ziel dieser sozialwissenschaftlichen Begleiterhebung war es, Informationen von den BewohnerInnen und NutzerInnen von Passivhausgebäuden zu Akzeptanz der Gebäudekonzepte, der in den Gebäuden integrierten Technologien (z.B. Heizung, Lüftung) und zu ihrem Verhalten und zu ihrem Umgang mit verschiedenen Haustechnikkomponenten zu bekommen.

Design and Management Options for improving the energy performances of Housing

Enhancement of sustainable electricity supply through improvements of the regulatory framework of the distribution network for DG (RES, CHP and other small generation)

Im Rahmen des von Österreich unterzeichneten Kyoto-Übereinkommens soll durch die sogenannten „Flexiblen Mechanismen“ eine auf internationaler Ebene kosteneffiziente Reduktion der Treibhausgasemissionen erreicht werden.

Das IFZ war Partner im Projekt „DEEP“, welches von ICLEI (Internationaler Rat für kommunale Umweltinitiativen) koordiniert wurde. Ziel des Projektes war es, BeschafferInnen bei der Verbesserung der Energieeffizienz öffentlicher Gebäude Hilfestellungen zu geben.

Wissenstransfer der Ergebnisse aus dem Haus der Zukunft zu bestehenden Ausbildungsstätten

Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung nutzerzentrierter Perspektiven für Produkte der ‚Fabrik von Morgen‘.

Das Projekt untersucht die zunehmende Bedeutung intermediärer Organisationen bei der Gestaltung technischen Wandels in Richtung nachhaltiger Entwicklung.

Das Projekt untersuchte Möglichkeiten des Energiesparens im sozialen Wohnbau in verschiedenen europäischen Ländern.

Das Zusammenspiel von Anlagen- und Netzbetreibern als Erfolgsfaktor für die Integration dezentraler Stromerzeugung

Das Projekt CLEAN-E unterstützt und begleitet die Erstellung neuer und Verbesserung bestehender Kennzeichnungen für ‚grünen Strom’ in ausgewählten EU Staaten und strebt eine europäische Vereinheitlichung dieser Standards an.

Perspektiven und Anforderungen von Mikro-Kraft-Wärme-Koppelung aus Nutzersicht

Ziel des Projektes war es, diese beiden Modelle als besondere Formen heterogener Kooperationen zu analysieren und auf ihre Übertragbarkeit in andere Regionen zu überprüfen.

Modelle zur Einbeziehung der BewohnerInnen bei nachhaltigen Gebäudesanierungen