Food Systems

In dem Themengebiet geht es insbesondere um Systeme, die geeignet erscheinen, eine nachhaltige und sozial gerechte Nahrungsmittelversorgung zu ermöglichen.

Wir beschäftigen uns mit innovativen landwirtschaftlichen Netzwerken und nachhaltigen Nahrungsmittelversorgungssystemen. In unseren Projekten verfolgen wir nach Möglichkeit einen transdisziplinären bzw. einen RRI-Ansatz (Responsible Research and Innovation). Dabei werden relevante Stakeholder etwa aus der Landwirtschaft, der Zivilgesellschaft, der alternativen Food-Szene, Unternehmen, Verwaltung und Politik früh in den Forschungsprozess und die Entwicklung von Lösungen einbezogen.

Forschungsthema

Unsere Projekte zu diesem Forschungsthema

Hauptziel des Projektes ist es, co-RRI-Praktiken nachhaltig im Wissenschafts- und Innovationssystem zu verankern und langfristig Transformationen von Prozessen und Strukturen anzustoßen. In sogenannten „Innovations-Werkstätten“ werden Ideen für transdisziplinäre co-RRI Forschungsprojekte entwickelt, die unterschiedliche Sichtweisen auf, sowie Lösungsansätze für Probleme im Zusammenhang mit Ressourcenverknappung integrieren.

Die Probleme industrieller und globaler Nahrungsmittelproduktion und -vermarktung führen zu einer zunehmenden Diskussion von Lösungsansätzen, die sich nicht im Rahmen von Industrialisierungs- und Globalisierungs-Logiken bewegen.

FOODLINKS setzt sich mit Lösungsansätzen auseinander. Das Projekt forciert den Wissensaustausch zwischen verschiedenen AkteurInnen aus Wissenschaft, Politik und Praxis in sogenannten „Communities of Practice“, um nachhaltige Entwicklungen in der Nahrungsmittelversorgung voranzutreiben.

In dem Projekt haben in den Ländern Österreich, England, Ungarn, Frankreich und Polen jeweils eine Forschungseinrichtung und eine zivilgesellschaftliche Organisation gemeinsam untersucht, wie politische Rahmenbedingungen und andere Faktoren die Entwicklung "alternativer Agro-Food Networks" (AAFN)  beeinflussen.

Mit dem Projekt setzt das IFZ beschäftigungspolitische Impulse. Durch das Projekt werden Arbeitsplätze in Tätigkeitsfeldern geschaffen, wie sie sich im Zuge des wissenschaftlich-technologischen Wandels und insbesondere durch die Entwicklungen in der Gentechnik eröffnen.

Im Vorgängerprojekt Innovazid wurde in Erfahrung gebracht, wie Pflanzenschutzdienstleistungen in der Steiermark umgesetzt werden und wie sich künftig ein Markt für derartige Dienstleistungen entwickeln könnte. Im Projekt Ser-Vino wurde die Umsetzung der Dienstleistungen an einem konkreten Beispiel erprobt.

Im Projekt wurde in Erfahrung gebracht, wieweit PS-Maßnahmen in der Steiermark als Dienstleistung erbracht werden und wie sich ein Markt für derartige Dienstleistungen entwickeln könnte. Dazu wurden Landwirte aus dem Obst-, Wein- und Ackerbau interviewt und mit PS-ExpertInnen Gespräche geführt.